Offensive in Gorgrond

Militärischer Einsatz der Allianz

Kommandanten:

Major Vergillius Saylem

Sir Vadric von Löwenstein

Oberleutnant Tolok Reogolus

Streiter: Regiment Eisenbruch (Allianz)
Feinde: Die Eiserne Horde

I.
Einige, wenige Monate sind vergangen, seit Ereignisse über Azeroth hereinbrachen, die an die grausamen Geschehnisse vor nunmehr mehr als 30 Jahren gemahnten. Fast, als kündige sich eine Wiederholung der wohl blutigsten Episode der Geschichte des Reiches Sturmwind an, hatte sich das dunkle Portal, die einstige Verbindung in das von uns nur noch als Scherbenwelt bezeichnete Draenor blutrot gefärbt und spie kurz darauf ganze Schwärme von Orcs aus, deren Kriegsmaschinerie den wildesten Albträumen eines übergeschnappten Goblinschen Ingenieurs mit einer wahnwitzigen Vorliebe für Feuer, Feuer und nichts als Feuer entsprungen zu sein schienen.

Feldmarschall James Rutlend

Wie ein mit tonnenschweren, glühenden und explosiven Kriegsgerät ausgestatteter Heuschreckenschwarm war diese zerstörungswütige und blutgierige Armee über weite Teile der Verwüsteten Lande hinweggefegt. 
Festungen, erbaut für die Ewigkeit, bemannt mit hervorragend ausgebildeten Soldaten und Magiern, einzig dort zu dem Zweck, das dunkle Portal zu sichern und Gefahren abzuwenden, fielen im Handstreich und binnen eines Tages blieben nichts als Trümmer und Tote zurück. Fast, als wäre die Rottönung des Portals mit nunmehr unbekanntem Ausgang ein Omen, färbte das Blut unzähliger Opfer den Boden der geschleiften Allianzfeste Nethergarde und die Nachricht dieser Invasion ließ in der Sturmwinder Bevölkerung ein altes, jedoch nie überwundenes Trauma wieder aufleben: Sie mussten kämpfen. Für ihre Sicherheit. Für ihr Reich. Für ihre Heimat. Für das Überleben ihres Volkes.

Und so begann er, der blutige, grausame und auf beiden Seiten verlustreiche Krieg in den Verwüsteten Landen, in dem wohl möglich der Entschluss des Hochkönigs beim Fall Orgrimmars sich als Rettung des gesamten Azeroths erweisen mochte, war es doch nur durch die Stärke und Entschlossenheit beider Fraktionen möglich, entgegen der Überlegenheit von Stahl und Feuer den als Eiserne Horde bekannten Feind zurückzudrängen, die Kontrolle über das dunkle Portal zurückzuerlangen und einer Gruppe waghalsiger Helden bestehend aus Mitgliedern von Allianz und Horde, geführt von dem Erzmagier Khadgar ein Durchschreiten des Portals zu ermöglichen mit dem Ziel, dieses zu schließen, wo immer es auch hinführen mochte.

Seither war vor den Augen der Azerother Bevölkerung nicht mehr viel geschehen. Einige Zeit hörte man nichts mehr von der Gruppe aus als lebensmüde bezeichneten Helden. Der Ansturm der Eisernen Horde war jedoch zum Erliegen gekommen und überall auf ganz Azeroth schien man aufzuatmen... 

Bis zu dem Tag der Kontaktaufnahme: Ein anderes Draenor habe man erreicht. Irgendetwas von Zeit und Zeitlinien wurde erzählt. Auf den Straßen Sturmwinds gingen Gerüchte um, die man hitzig weitergab und doch nicht einmal die Hälfte verstand oder sich vorstellen konnte. 
Adel und Militär blieben dem Volke die meisten Erklärungen schuldig. 

Doch eines war unübersehbar: Truppenverbände wurden zusammengezogen, neue Einheiten wurden ausgehoben, Ressourcen eingezogen, militärisches Gerät in Auftrag gegeben. Die Zeit der Hochkonjunktur für jeden, der kriegswichtige Materialien herstellen konnte, hatte erneut begonnen. Ebenso die Zeit der Furcht jeder Familie mit Angehörigen im wehrfähigen Alter. Und die Zeiten derer, die unter der Steuerlast eines seit 30 Jahren im Dauerkrieg befindlichen Reiches ächzten, wurde noch härter...

 

II.
Ein ganz anderer Ort, eine ganz andere Welt. Dämmerung. Dauerhaft. Ein ewig anhaltendes Zwielicht, welches für sich allein genommen schon ein elendiges Übel war, das an den Nerven zerrte. Kaum einer der Allianzsoldaten, der Trosszugehörigen oder der Handwerker hatte sich mit den Lichtverhältnissen des Schattenmondtals wirklich arrangieren können. Schlafstörungen, Trägheit und auch Motivationslosigkeit waren Probleme, unter denen die hier stationierten Männer und Frauen zu kämpfen hatten und die gleichermaßen Offiziere, Soldaten und Tross betrafen. Einmal davon abgesehen, dass niemand – abgesehen der hier einheimischen Draenei – je ohne eine Uhr auch nur ansatzweise zu sagen vermochten, wie spät es gerade war. Und so zeigte in dieser Nacht der Blick auf die goldene Taschenuhr, dass Feldmarschall James Rutlend selbst um 3 Uhr in der Nacht noch an seinem Schreibtisch saß und über Karten, Plänen und Berichten brütete.

Zeit schien in dieser Kampagne ohnehin nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Rutlend war als Kommandant der ihm unterstehenden Regimenter in dieses fremdartige Draenor beordert worden, das sich in einem ganz anderen Zeitlinienstrang als das heimische Azeroth befand, so hatte man ihm die Lage erläutert. Rund 35 Jahre vor dem, was man gemeinhin als „Gegenwart“ bezeichnen würde, befand er sich nun. Und darüber hinaus waren sämtliche orcischen Übel, von denen der Feldmarschall angenommen hatte, dass die Welt – welche eigentlich? - von ihnen befreit sei, wieder – nein, noch – hier und verfügten über Waffen und Möglichkeiten, mit denen selbst die glorreiche Allianz nicht mitzuhalten vermochte.

Bloß das magische Geschick eines der größten Magier sämtlicher Draenors und Azeroths, so schien es dem hochrangigen Allianzoffizier, war in der Lage, einen dünnen Spinnenfaden der Verbindung zwischen seiner Welt, seinem Zuhause und diesem Irrsinn hier zu erhalten.

Eine seltsame Form von Sehnsucht überkam den Mann mittleren Alters, wie jedes Mal, wenn ihm der Gedanke kam, wo und 'wann' er sich gerade befand, doch ebenso rasch, wie die Emotion aufkam, wurde sie auch schon wieder niedergerungen.

Feldmarschall Rutlend war in einer Garnison stationiert; die mittlerweile zu einer kleinen, militärischen Stadt herangewachsene Basis der Allianz, von der aus nun sämtliche Erkundungen und die Errichtung der Außenposten befohlen worden waren und immer befehligt wurden. Von dort aus hatte er das Kommando über einige Regimenter, die im Schattenmondtal und im näheren Umland bereits schon einige Erfolge erzielen konnten.

Doch der Blick des hochrangigen Offiziers hatte sich nun anderen Gefilden zugewandt. Längst hatten die Berichte der einheimischen Draenei und die eigenen Erkundungen offenbart, dass die Eiserne Horde nur einer der vielen Feinde war, die es auszumerzen galt, bevor man überhaupt erst einmal in die Lage kam, die Hauptstreitmacht der verhassten eisernen Bedrohung anzugehen.
Die Oger hatten Rutlend nicht überrascht, ebensowenig die wilden Tiere oder die Gronn. So etwas war ihm aus Berichten der Scherbenwelt längst nicht mehr fremd.
Allerdings waren seine Kundschafter darüber hinaus auf weit mehr gestoßen: Katzenartige Bestien, vogelartige Bestien, pflanzenartige Bestien... 'In was für einen Höllenschlund hat man uns hier nur geworfen?', ging es dem Feldmarschall durch den Kopf. Noch nie hatte er in einer so unberechenbaren, feindlichen Umgebung agieren müssen wie auf diesem Draenor.

Doch all diesen Feinden galt es sich zu stellen. Das Erlangen der Gebietskontrolle in wichtigen Bereichen war ins Stocken geraten. Bevor man auch nur daran denken konnte, gezielte Schläge gegen die Eiserne Horde zu führen, bedurfte es weiterer Stützpunkte, sicherer Nachschubwege, eine geregelten Versorgung. Es mussten Ressourcen gesichert werden, der Feind davon abgehalten, weiter zu erstarken und Boden gutzumachen. Sie hatten diese Garnison vor einigen Wochen fertiggestellt und auch mit der Errichtung einiger Außenposten begonnen. Aber das reichte längst nicht aus, um der Eisernen Horde – oder überhaupt einem der Feinde – siegreich zu begegnen. 

Stattdessen... Marschall Rutlend warf wieder einen Blick auf die Karte vor sich, nahm dann nacheinander erneut die auf dem Schreibtisch liegenden Pergamente auf und überflog sie erneut. Immer wieder hatte er den Inhalt der Berichte heute schon gelesen und nur noch einzelne Passagen erreichten seinen Geist nun in den tiefen Nachtstunden:


'Sicherung des Zielgebietes fehlgeschlagen...', '...mussten uns nach Verlust der Stellung zurückziehen....', '...erbitten Verstärkung...', '...vermuten gefangene Soldaten in den Minen der Oger...', '...hohe Verluste...', '...Spähtrupp erlitt schwerste Verätzungen...nicht länger einsatzbereit...', '...Ogermagie!', '...keine Nahrungsquellen auffindbar...', '...Feind brachte schweres Kriegsgerät zum Einsatz...', '...Hauptmann Thomas Warden und Leutnant Elisia Harrington vermisst...'. 

Jedes Schriftstück enthielt seine eigene Hiobsbotschaft, zeugte von Leid, Schmerz und Tod. Tod von Männern und Frauen, die unter Rutlend's Kommando gedient und im Namen der Allianz ihr Leben zum Schutze ihrer Heimat hier auf dieser fremden Welt gegeben hatten, die ihre Opfer nie gekannt und schon sehr bald vergessen haben würde.

Die Lippen des Feldmarschalls bildeten einen dünnen Strich, während er auf das letzte der Pergamente starrte, seine Züge verhärteten sich, fest pressten sich seine Kiefer aufeinander und die freie Hand ballte sich zur Faust. Geräuschvoll sog er die Luft durch seine Nase ein, ehe sich Zorn, Frust und Enttäuschung Bahn brachen. Mit einem Schrei, erfüllt mit der Anspannung, dem Schmerz und dem Verlust der letzten Tage sauste die Faust auf die hölzerne Platte des Schreibtisches hernieder und mit dem nächsten Laut des Offizieres, der mehr an ein knurrendes Tier, denn einen Menschen gemahnte, wischte sein kräftiger Arm, den Schmerz in seiner Hand völlig ignorierend, ja, nicht einmal spürend, all die pergamentenen Stiche in Herz, Gewissen und Stolz des Mannes vom Tisch, einschließlich Schreibutensilien, einem Kerzenständer und den restlichen Gegenständen, die zuvor ihren Platz auf dem Schreibtisch des Feldmarschalls hatten...

Situaiton zu Beginn

Die Schwarzfelsgießerei. Eine der größten Bastionen der Eisernen Horde. Hauptstützpunkt des Schwarzfelsclans, Residenz von Schwarzfaust und die bedeutenste Versorgungsstätte, welche die gesamte Eiserne Horde mit Waffen, Rüstungen und Kriegsmaschinerie ausstattet. Die Zerstörung dieses Ziels hat oberste Priorität für die Allianz, wenn sie diesen Krieg für sich entscheiden will.

Doch das feindseligste Land Draenors, Gorgrond, in welchem es liegt, ist wild und ungezähmt. Die Flora und Faune der östlichen Dschungelseite verdirbt und verschluckt jeden, der nicht auf der Hut ist. Und das karge Ödland im Westen zermalmt jeden gnadenlos im Staub, wenn er nicht über die nötige Stärke verfügt. Riesige Stein- und Pflanzenkreaturen streiten sich in riesigen Schlachten um die Vorherrschaft des Landes, während wilde Tiere, Orcs und Oger Schluchten und Dschungel unsicher machen.

Soldaten der Allianz haben bereits zentral in Gorgrond mithilfe der einheimischen Draenei, den Rangari, den Außenposten Hochpass als zentralen Ausgangspunkt für die weiteren Operationen der Allianz errichtet. Und während sich ein Teil auf den Süden konzentriert, wurde ein Teil des Regiments Eisenbruch entsendet, um den Vormarsch auf die Schwarzfelsgießerei zu initialisieren.

Hauptmann Thomas Warden hatte die bedeutende Aufgabe, das nördliche Dschungelgebiet nah des Immergrünen Flors für die Allianz auszukundschaften, zu sichern und einen weiteren Vorposten zu errichten, damit eine größere Truppenverlegung ohne große Hindernisse ermöglicht ist. Doch während seiner Mission muss etwas schreckliches passiert sein. Die Berichte nach Hochpass fielen aus. Die Rangari haben keine Spur von ihnen gefunden.

Die gesamte 44. Kompanie war verschwunden.

Und Mondsturz hatte aufgrund der Schlachten in Talador, den Spitzen von Arak und Nagrand keine weiteren Unterstütztungseinheiten zur Verfügung. Das Resultat war eine schnell zusammengestellte Truppe aus Spezialisten, Soldaten und Söldnern, welche den Auftrag der 44. Kompanie übernehmen und herausfinden sollte, was mit ihr geschehen ist.

Sir Vadric von Löwenstein übernahm als Hauptmann das Kommando über die neue Kompanie Löwenstein.

Mondsturz

Ankunft in Gorgrond

Die Kompanie Löwenstein des Regiments Eisenbruch ist von Sturmwind nach Mondsturz teleportiert, wo die ersten Einweisungen stattgefunden haben. Anschließend teleportierte die Einheit nach Gorgrond, in den Außenposten Hochpass, wo sie vorerst Lager bezogen hat.

Späher der Einheit haben das umliegende Territorium ausgespäht. Der Pass in die westliche Schluchten, den blutroten Sumpf im Osten sowie das Wildwuchsbett. Im Zuge der Rohstoffsammlung, in welcher die Truppe Holz für den neuen Vorposten fällen wollte, hatten sie dabei das erste Mal Kontakt mit den Botani - oder eher gesagt, den Schotlingen. Es kam zum Kampf und schnell wurde festgestellt, dass die Schotlinge im Norden ein ganzes, riesiges Lager hatten.

Fast zur gleichen Zeit sorgte der Dunst eines längeren Regenfalls dafür, dass der Nebel im Blutroten Sumpf nach oben stieg. Und mit ihm scheußliche Kreaturen, die sich dem Anstieg zum Lagereingang näherten. Gerüchte besagten, man würde wahnsinnig werden, würde man den Sumpf betreten. Und diese Gerüchte bewahrheiteten sich. Der Nebel wurde durch den Wind an den Lagerrand gebracht. Und unachtsame Posten wurden durch ihn beeinflusst. Größte Müh hat es gekostet, sie davon abzuhalten, blind und ferngetrieben in den Sumpf zu lauern, sowie die sich nähernden Bestien zurückzuschlagen.

Mondsturz
Außenposten Hochpass, Lager des Regiments
Der blutrote Sumpf

Das Schotlingslager

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, wurde eine Offensive gegen das Schotlingslager durchgeführt. Mit Feldmörsern und Sprengstoff wurde das Innere des Lagers zerschossen, in Brand gesteckt und ein Großteil der kleinen Geschöpfe vernichtet. Ein Stoßtrupp erstürmte das Lager daraufhin und vernichtete die restlichen Schotlinge, die sich ihnen in den Weg stellten.

Am darauf folgenden Tag wurden die Verwundeten versorgt. Späher der Einheit haben beim restlichen Erkunden des Wildwuchsbetts herausgefunden, dass es an der östlichen Klippe eine kleine Serpetine gibt, welche zum Meer hinunter führt. Vorräte wurden dort in einer nahen Ruine bereitgestellt. Derweil haben Truppen des Regiments ein neues Basislager neben einer Mauerruine der ersten Ogerzivilisation errichtet, hinter welcher ein Weg in den Norden, zum Zielgebiet führt. Die restlichen, verfügbaren Soldaten haben das Schotlingslager durchsucht. Sie trafen auf eine wilde, dreiköpfige Bestie und die mysteriösen Botani. Doch der Sieg war ihnen schnell gewiss. Eine Nachricht, die sie bei dem geschundenen Leichnam eines draenischen Rangaris gefunden hatten, machten sie des Weiteren auf ein mysteriöses Artefakt aufmerksam.

Kompanielager neben den Ruinen der Ogermauern
Die Mauerruine der 1. Ogerzivilisation
Das Wildwuchsbett
Reste des Schotlinglagers

Die Ruinen des 1. Imperiums

Nachdem ein Basislager neben dem zerstörten Wall errichtet wurde, hinter welchem ein Pfad nach Norden führt, wurde ein Spähtrupp entsendet. Seine Berichte besagten, dass sich hinter der Mauer ein dichtes Dschungeldickicht und dahinter widerum eine Ansammlung an Ogerruinen befindet.

Ogerruine

Die Einheit von Löwenstein rückte aus. Mit dem Schredder wurde das Dickicht gebändigt, während die Soldaten weiter gegen die Ogerruinen vorrückten, um sie zu sichern. Dabei hatten sie Kontakt mit an den Ort gebundenen Geistern der Oger. Sie lieferten ein schweres Gefecht, doch letztendlich konnte der Ursprung für ihr Dasein, eine arkanmagische, geisterbindende Rune, gefunden und zerstört werden. Ebenfalls wurden zwei Leichen von Spähern der 44. Kompanie gefunden.

Nachdem die Ruinen gesichert waren, schlugen die Soldaten in einem der Gebäude ihr Lager auf. Zeitgleich wurde das Basislager am Wall im Wildwuchsbett abgerissen und Hochpass' Verteidigung mit den Holzressourcen verstärkt. Doch einige disziplinarische Schwierigkeiten innerhalb der Mannschaft sorgten für Verzögerungen. Verzögerungen, die nicht hätten sein dürfen. Denn die Soldaten der Allianz waren in Eile. Die Späher berichteten, dass die Eiserne Horde den Gefahren Gorgronds immer mehr trotze. Sie rückten immer weiter nach Süden vor und machten immer mehr Land gut. Und dann wäre es für sie ein leichtes, Hochpass im Osten mit geringem Aufwand zu überfallen. Nur ein Flankenangriff würde das wohl noch abwenden können.

Hochpass, befestigt
Kompanielager, abgerissen
Ogerruinen
Ogerruine, besetzt

Die Saberon und die Orcs

Ein Spähtrupp des Regiments wurde von einem Stamm Saberon in einem Hinterhalt überwältigt und gefangen genommen. Es war ihm jedoch möglich, Verhandlungen mit ihrem 'Schamanen' zu bewegen, da sie von der Eisernen Horde aus ihrer Heimat vertrieben wurden, eingekesselt sind und aufgrund mangelnder Wasserquellen und Jagdbeute Hunger wie Durst leiden. 
Die Saberon forderten Wasser und Fleisch im Tausch gegen die lebenden Gefangenen. Das Fleisch wurde von den Flussbestien beim Wildwuchsbett nach einer kurzen Jagd genommen, dass Wasser aus einem nahen See und den eigenen Vorräten abgeschöpft.
Nachdem der Handel, trotz allem Misstrauen, abgeschlossen war, wurde der Spähtrupp freigelassen. 
In weiteren Verhandlungen wurde ein Zweckbündnis geschlossen, um gegen die Eiserne Horde vorzugehen. Die Saberon haben die nötigsten Informationen geliefert und bald wird ein Angriff auf ihre ehemalige Heimat geschehen, wo die Orcs eine kleine Bergstellung mit Sicht auf einen größeren Posten errichtet haben.

 

Ein Teil der Einheit Löwenstein hat folgend zusammen dem dezimierten Stamm der Saberon die Bergstellung der Eisernen Horde ausgeschaltet, welche diese in ihrer alten Heimat aufgestellt hatten. Unter größeren Verlusten der Saberon konnte sie jedoch eingenommen werden, auch wenn das Bündnis mit dem Stamm nun von noch größeren Anspannungen belastet wird.
Glücklicherweise konnten sie sich eine kleine Ruhepause verschaffen, in welcher sie die restlichen Ressourcen aus dem Lager an den Ogerruinen abziehen und zu dem neuen Lagerort bringen müssen. Ziel wird nun sein, ein Versorgungslager der Eisernen Horde am Fuße des Berges, auf welchem sich das Saberonlager befindet, zu vernichten, um den Vormarsch der Eisernen Horde gen Süden und damit die Bedrohung für den Außenposten Hochpass zu stoppen.

Doch, zum Unwissen des Eisenbruchs, geschieht in Hochpass bereits undenkbares...

Der Aufstieg zur Saberonhöhle hinter den Ogerruinen
Die Saberonhöhle
Saberonlager, rückerobert

Der Angriff auf Hochpass

Der Fall von Hochpass und Schwarzfaust's Versorgung

Hochpass wurde von der Eisernen Horde angegriffen und ist gefallen. Der Großteil der Streitmacht der Eisernen Horde hat sich wieder in den Westen zurückgezogen. Eine Vielzahl an Orcs ist nun dabei, Hochpass selbst zu befestigen, wobei es jedoch aufgrund der Sporen des Blutroten Sumpfes nach dem letzten Regenfall zu Problemen und damit glücklicherweise zu Verzögerungen kommt.
Die Überlebenden, etwa 25 Soldaten, bilden am Wildwuchsbett die letzte Verteidigungslinie, bis die Verstärkung der Allianz eintrifft. 
Schiffe mit Verstärkung wurden aus Ashran geschickt. Sie haben die Barrierensee überquert und landen nun in Gorgrond an, die Vorbereitungen für die Rückeroberung von Hochpass treffend.


Das Lager an den Ogerruinen wurden abgerissen. Dafür wurde die Einheit in drei Höhlen innerhalb des Saberonlagers einquartiert.

DIe Eiserne Horde hatte zwei große Kanonen und Mörser am Berg der Saberonanhöhe aufgestellt, um von dort aus Feinde um das Versorgungslager der Eisernen Horde auszuschalten. Nachdem die Bergstellung vor ein paar Tagen durch den Eisenbruch zerstört wurde, haben die Soldaten nun die Mörser umgestellt, sodass sie auf den Aufstieg zur Saberonanhöhe gerichtet sind. 
Nachdem die Kanonen und die Mörser bemannt waren, wurde das Versorgungslager der Eisernen Horde, bestehend aus einem großen eisernen Wachturm, einer eisenverstärkten Mauer und mehreren Gebäuden im Inneren, von den großen Kanonen unter Beschuss genommen. Viel wurde zerstört, viele Orcs getötet. Doch der Großteil hat bereits einen Ausfall gestartet. Etliche Orcs, Gronnlinge und teils gar einige Rylakreiter sind auf die Soldaten auf der Saberonhöhe zugestürmt. Während auch hier die meisten von den Mörsern und den Magiern des Regiments getötet wurden, bevor sie überhaupt oben angekommen sind, wurde der Rest von der Truppe selbst beseitigt. Ein paar konnten gen Norden fliehen.

Ein Orc wurde bei dem Ganzen gefangen genommen und verhört, dann getötet. Es wurde herausgefunden, wo sich die 44. Kompanie befindet. Mit der Zerstörung des Versorgungslagers wurde die Versorgungslinie der Eisernen Horde gen Süden unterbrochen. Dadurch werden die südlich stationierten Truppen der Eisernen Horde durch die anderen Gefahren Gorgronds in Bedrängnis geraten.

Hochpass, gefallen
Ogerruine, verlassen
Saberonlager

Die Rettung der 44. Kompanie

Die Truppen des Eisenbruchs haben ein kleines Stück nördlich des Versorgungslagers der Eisernen Horde eine Schlucht ausfindig gemacht, in welcher die Orcs Gronn gefangen genommen haben und versuchen, sie zu unterwerfen. Auf dem Weg zu dem Ogerlager, wo sich die 44. Kompanie befinden soll, haben sie die Gronn innerhalb der Schlucht in der Nacht mittels Magie befreit und die Sicherheitsmaßnahmen zur Bändigung der Gronn außer Gefecht gesetzt, ehe sie weiter durch die Gronnschlucht, nah an den nördlichen Bergen, zum Standort des Ogerlagers marschiert sind. 
Die marodierenden Gronn sollen für die nötige Ablenkung sorgen und die Aufmerksamkeit der Eisernen Horde auf sich ziehen.

 

Die Truppen des Eisenbruchs haben am nächsten Tag einen Angriff auf eine Mine der Oger durchgeführt, wo sie die Überlebenden der 44. Kompanie, nebst einigen Draenei- und Orcsklaven, angetroffen haben. Nach einer Befreiungsaktion wurden, die Orcs ausgenommen, alle gefallenen, verletzten und noch stehenden Allianzler zurück ins Saberonlager gebracht und, sofern es nötig war, versorgt. 

Magierleutnant Kenneth Pharal ist in den vergangenen Tagen den Spuren der Draenei-Rangari gefolgt, welche ebenfalls auf der Suche nach einem Ogerartefakt aus der alten Ogerzivilisation war. Er fand die Leichen des Rangari-Trupps, auf welche der Eisenbruch durch Notizen der Draenei aufmerksam geworden ist, innerhalb einer weiteren Ogerruine nah am Immergrünen Flor. Dort traf er jedoch zusätzlich auch noch auf eine kleine Truppe der Kirin Tor, von einer größeren Expedition in der Wildnis im Osten entsendet, um ebenfalls nach dem berüchtigten Artefakt zu suchen. Sie hatten es sogar bereits tatsächlich in ihren Besitz gebracht, doch unglücklicherweise haben die Botani sich der Magier ermächtigt. Grüne Ranken windeten sich aus ihren Körpern, ihren Köpfen und kontrollierten ihren Geist. Pharal blieb nichts anderes übrig, als sie zu töten und dann das Artefakt, ein rundlicher Stein mit einer Rune darauf, an sich zu nehmen.

Das Artefakt befindet sich momentan im Saberonlager und wartet auf weitere Untersuchungen.

Gronnunterwerfung der Eisernen Horde
Vorort vor Ogermine

Der Zusammenbruch der Versorgungslinie der Eisernen Horde in Gorgrond

Die Verstärkung unter dem Kommando von Major Vergillius Saylem aus Ashran hat die Barrierensee vollends überquert und ist endlich in Gorgrond angekommen. Der Major sammelte die Überlebenden aus Hochpass im Wildwuchsbett ein, ehe er von dort aus einen Angriff auf die verbliebenen Orcs in Hochpass startete. Hauptmann Garren Lennox und seine 53. Kompanie vom Regiment Eisenbruch haben die Rückeroberung des ehemaligen Außenpostens mit einem Angriff aus Süden unterstützt. 
Die Schlacht verlief erfolgreich und alle Orcs konnten getötet werden. 

Der Außenposten Hochpass befand sich nun im Wiederaufbau.

Alle Soldaten der 44. Kompanie, die aus der Sklaverei der Oger befreit werden und noch kämpfen konnten, bekamen Schwert und Schild in die Hand gedrückt. Die gesamte Einheit hat daraufhin einen Angriff auf das letzte, bekannte Versorgungslager der Eisernen Horde gestartet, dass noch vor der Schwarzfelsgießerei selbst existiert. Glücklicherweise war seine Verteidigung durch vorherige Angriffe der Gronn, die durch die Allianzler aufgestachelt wurden, bereits schon beschädigt und geschwächt. 

In der Deckung der Nacht hat die Einheit Löwenstein den eigenen und die zwei Mörser der Eisernen Horde aus der Bergstellung am Saberonlager positioniert und den Wachturm des Lagers samt einen Großteil der Schützen auf den Mauern ausgeschaltet, um die Orcs zu einem Ausfall zu zwingen. Die herausstürmenden Wolfsreiter und Grunzer wurden durch Flächenzauber der Zauberwirker und dem Mörserbeschuss dezimiert, bevor die Mörser selbst durch orcische Schamanen zerstört wurden. Der klägliche Rest, der von der orcischen Streitmacht geblieben ist, prallte mit den Nahkämpfern der Allianz aufeinander. Nach einem kleinen Scharmützel wurden die restlichen Orcs jedoch besiegt und die Allianzler haben das Versorgungslager gestürmt.

Nebst dem kleinen Rest der Orcs im Lager, die ebenfalls beseitigt wurden, trafen die Soldaten des Regiments Eisenbruch auf Darok Schädelspalter, dem Schlächter von Hochpass. Das Monster hat bei seinem Fluchtversuch noch etliche Soldaten der Allianz in den Staub befördert, gar teils getötet. Doch letztendlich konnte er nach einem zähen Kampf von der Überzahl der Allianzler besiegt werden. 
Von seinem Kopf blieb nicht mehr, als ein verkohlter, abgetrennter Schädel.
Soldat Erion Hektor Scott ließ heroisch sein Leben, als er sich dem Orcanführer in den Weg stellte und damit seine Kameraden rettete.

Die Gebäude der Orcs, samt ihrer Vorräte, wurden zerstört und wertvolle, taktische Pläne sichergestellt, bevor die Truppe sich zurückgezogen hat.

Die gesamte Versorgungslinie der Eisernen Horde für ihren Vormarsch nach Süden in Gorgrond wurde zerstört.

Versorgungslager von Darok
Darok Schädelspalter
Duell
Hochpass, rückerobert
Hochpass, wiederaufgebaut

Auflösung der Kompanie Löwenstein

Die Einheit Löwenstein wurde aus Gorgrond abgezogen und zurück nach Sturmschild beordert. Die Soldaten haben das Lager an der Saberonanhöhe abgerissen und haben den Rückweg ins Wildwuchsbett eingeschlagen. Von dort aus ging es mit den Schiffen, welche die Verstärkung aus Ashran gebracht hatten, nach Sturmschild. 

Die einzelnen Einheiten wurden aus dem Regiment entlassen und haben neue Befehle bekommen. Die Soldaten erhalten ihren Sold in Sturmwind durch ihre Vorgesetzten. Die Söldner haben ihren Vertrag offiziell erfüllt und wurden in Sturmschild mit barem Gold für die Zeit des Einsatzes entlohnt. 

All jene, welche keine weiterführenden Befehle in Draenor erhalten haben, werden mit einem Portal zurück nach Sturmwind gebracht.

Sturmschild