Die Mission

Der Schlachtzug ins Schlingendorntal

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Die Bruderschaft von Veron verfügt über ein 'heiliges Öl', einen Trunk, der dem Geiste den leibhaftigen Wahnsinn vors Auge führt, die Seele mit Lethargie erfüllt, seines Trägers den Willen beraubt oder anfälliger für die Einflüsterungen des Schattens oder der Doktrin der Bruderschaft macht. Es scheint essentiell für ihre Rituale, Zeremonien und Zauber zu sein - sie der Quelle zu berauben, wird sie nicht nur schwächen, sondern uns wichtige Zeit verschaffen.

Wir haben erfahren, dass sie ein wichtiges Reagenz für ihr Gemisch aus dem Schlingendorntal von dem Venturekartell beziehen.

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Tag 1

Die Reise nach Hohenfelde

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Die Streiter des Feldzuges haben sich in den Morgenstunden vor den Toren der Stadt versammelt und sind schließlich gen der Westfall aufgebrochen. Den Tag hoch zu Ross verbracht sind sie nun in der Baronie Hohenfelde angekommen - gelegen am bewaldeten Flecken nahe des Flusses, zwischen der Hauptstraße und Jagdrufers Turm. Wider Erwarten vermochte die Baronin die Streiter nicht zu empfangen. Ein Notfall im nahen Dorfe erforderte dringlich ihre Aufmerksamkeit, sodass man lediglich vom Kämmerer der Edeldame empfangen und die bereits vorbereiteten Gästegemächer zugeteilt bekam.

Die Nacht wird nun dort verbracht. Alsbald die Nachhut am kommenden Tag eingetroffen ist, wird das nächste Ziel Rabenflucht sein...

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Tag 2

Die Reise nach Rabenflucht

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Nach einer Stärkung in der Baronie Hohenfelde und einem heilenden Segen brachen die Streiter des Feldzuges weiter gen Dämmerwald auf. Sie ließen dabei die Rösser zurück und reisten stattdessen nur mit zwei Karren samt jeweils einem Muli, wobei einer der Karren mit den Vorräten und der Ausrüstung beladen war.

Unterwegs im Regen, kurz vor der Grenze zum Dämmerwald, trafen sie abseits des Pfades auf einen Galgenbaum, an welchem vier Menschen aufgeknüpft waren. Man beschloss, die Leichen abzunehmen, einzuwickeln und auf dem zweiten Karren mitzunehmen, ehe man weiter nach Rabenflucht marschierte.

Auf dem Marktplatz ward schließlich ein kleines Lager der Armee von Sturmwind entdeckt: Tom Rivens Wachtrupp, welcher ebenfalls der Bruderschaft nachsetzte, bekämpfte die Kultisten seit geraumer Zeit bereits schon und vermochten ihr Versteck südlich Rabenfluchts ausfindig zu machen: Ein kleiner Hof.

Die Streiter schlossen ihr Lager an das der Soldaten an. Die Leichen wurden westlich des Dorfes verbrannt, geläutert und die Asche in der Erde bestattet.

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Tag 3

Das Sichern Rabenfluchts

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Nachdem Rivens 8 Mann starker Wachtrupp in den frühen Morgenstunden erschöpft und verletzt zurückkehrten, stelle sich heraus, dass der Leutnant und seine Männer auf eigene Faust Ermittlungen anstellten, welche sie ebenfalls in den südlichen Dämmerwald führten. Tatsächlich haben sie einen verlassenen Hof südlich der Hauptstraße bei Rabenflucht ausfindig gemacht, auf welchem sich gut zwei Dutzend Anhänger der Bruderschaft und eine unbekannte Zahl von Geiseln befinden.

Während Paladin Serath und Leutnant Riven die Einzelheiten des Spähberichtes besprechen und schriftlich festhalten, beauftragte der Erste Paladin der Klingen Tyrs den Großteil der Streiter damit, die Gebäude nahe des Marktplatzes von Rabenflucht mit mehr als nur oberflächlichen Blicken zu sichern. Während sich die Soldaten sich bis auf ein paar wenige Wachen von ihren Wunden in den Zelten erholten, einige Streiter das Essen am Lagerfeuer vorbereiteten, durchkämmten die anderen die schaurige Geisterstadt. Der ein oder andere Untote versteckte sich in manch' Gebäude und ein wenig Krach lockte ein paar Guhle und Skelette vom nördlichen Friedhof an. Verhältnismäßig kleine und typische Begegnungen, auch wenn das Schaffen der Streiter die Wachposten Rivens ein wenig zu beunruhigen schien.

Das größere Anwesen am Rande des Marktplatzes sorgte für ein wenig mehr Aufsehen. Eine Schulstätte für die Einbalsamierung in Trümmern, von welcher eine finstere Präsenz ausging. Nachdem bei der Durchsuchung des Kellers eine Phiole wie von Zauberhand zu Boden fiel und zur grotesken Form eines Totenschädels floss, folgte eine aggressive Handlung der Diener des Lichtes, welche den Geist im Hause erzürnte oder einen Fluch erweckte. Sich der Finsternis des Hauses stellend, läuterten sie den Ort von dem aufkommenden Spuk und vermochten danach gar ein paar Gegenstände zu bergen.

Das Übel im Anwesen wurde beschwichtigt oder zeitweilig verbannt, obgleich der Quell nicht ausfindig gemacht werden konnte. Danach kehrten alle zum Lager zurück.

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Tag 4

Der Angriff auf den Hof

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Am nächsten Tag wurde der Angriff auf einen verlassenen Hof südlich von Rabenflucht ausgeführt. Paladin Serath führte Rivens Wachtrupp zu einem fronten Ablenkungsangriff, während die anderen Streiter des Lichtes sich aus der Deckung des Waldes einer Scheune näherten, in welcher die Geiseln vermutet wurden. Nach dem Unterbrechen eines Rituals der Bruderschaft von Veron und einem blutigen Gefecht mit den Kultisten wurde dem Unheil ein Ende gesetzt und die Geiseln befreit.

Nun befinden sich Soldaten, Streiter und die einst gefangenen Menschen, Männer, Frauen und Kinder, wieder im Lager in Rabenflucht.

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